Mit Augen- , nee, Fingermaß

Ausgehend von der Idee, dass irgendwann mal der menschliche Körper das Maß aller  Dinge war (daher z.B. der im Angelsächsischen noch immer gebräuchliche „Fuß“), haben sich die Designer Choi Hyong-Suk, Jung Ji-hye und Yoo-Jin Park den Smart Finger einfallen lassen, der den klassischen Zollstock ersetzen soll.

Kollidiert natürlich kulturell mit der Welt der Angler („sooo groß war er“) und Trinker (W.C. Fields beim Bestellen von zwei Fingerbreit Whiskey), hat aber einen gewissen Charme.

Distanzen werden nach den Vorstellungen des Designer-Trios dadurch gemessen, dass die Zeit, die eine nicht näher beschriebenes Signal für die Strecke von einem Finger zum anderen benötigt, umgerechnet wird – zur Technik lässt man sich (wie fast schon üblich) sonst nicht weiter aus.

Ich selbst finde das gewöhnungsbedürftig und würde wohl bei herkömmlichen Messvorrichtungen bleiben – mag irgend jemand eine Lanze für den Smart Finger brechen? [dieter]

[via Yanko]

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