Desktop-PC: Doch noch nicht tot

Schon seit geraumer Zeit unkt die Heerschar der selbsternannten IT-Marktexperten, dass dem PC aber demnächst mal ein sang- und klangloses Ende bevorstehe.

Erst sollten ihn Netbooks in die Knie zwingen, dann  Tablets. Aber siehe da: Der Markt für klassische Rechner wächst und gedeiht.

Das zumindest sagen die Zahlen, die Marktforscher iSuppli jetzt liefert. 7% mehr Rechner als im letzten Quartal und 10,3% mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres wurden im dritten Quartal 2010 ausgeliefert – in absoluten Zahlen sind das 88,1 Millionen Geräte.

In diese Gruppe hat iSuppli zwar – wie ich finde etwas unsauber – drei Arten von Rechnern zusammengezogen, nämlich Desktops, Notebooks und Server auf Einstiegsniveau. Andererseits zeigen die Zahlen aber gerade in der Einzelbetrachtung, dass der Desktop-PC kräftig zulegt: gegenüber dem letzten Quartal um satte 11%.

Als Grund für das zumindest temporäre Comeback sieht iSuppli die Erholung der Weltwirtschaft und erwartet daher auch in den nächsten Monaten Wachstum; Skeptiker dagegen w erden wohl eher erstmal zur Vorsicht mahnen. [dieter]

[via DigiTimes]

 

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6 Antworten zu Desktop-PC: Doch noch nicht tot

  1. Alex_der_Pirat schreibt:

    Ich hatte schon ein Notebook: Kaum benutzt
    Ich hatte schon eine Open Pandora: Ebenso verstaubt.
    In Netbooks sehe ich keinen Sinn (da ohne optisches Laufwerk).

    Ich würde mir aber jederzeit wieder einen fetten Dell Desktop PC hinstellen. Da kommt absolut nichts ran.

  2. Gördi schreibt:

    Bei mir würde es auch wieder ein „Desktop“ PC werden.
    Einfach weil man die komponenten selber auswählen kann, die gaming-fähigkeit auch für kleineres Geld machbar ist, die Kühlung kein Problem ist und platz um „mal eben“ eine weitere Platte einzubauen ebenfalls da ist (diese auch für wenig Geld).

    Klar, ein Notebook als Desktop-Ersatz würde den meisten Menschen reichen… mir nicht.

  3. Brathering schreibt:

    Wenn man den Desktop als zusätzliches Gerät betrachtet, dann könnte ein Notebook ausreichen. Hauptsächlich ein Gerät für das www.

    Bei mir allerdings ersetzt der Desktop das meiste andere. Ich brauche keine standalone Fernseher, Videorecorder, DVD-Player und Konsolen. Das wird alles durch einen Desktop ersetzt, den ich nach Bedarf inkrementell aufrüste. Die beste Eigenschaft des Desktop-Computers ist seine Universalität.

  4. knallbonbon schreibt:

    sage ich doch schon seit jahren immer wieder. auch hier schon mind. schon 1 mal wenn nicht schon öfter.

    der DESKTOP wird doch schon seit über 10+ jahren TOTGEREDET (bzw. TOTGESCHRIEBEN) obwohl es ihm markttechnisch gesehen (mal auf mal ab) fast immer gleichbleibend gut geht.

    mal mehr ein indikator dafür wie schwul der sog. „qualitätsjournalismus“ ist. eigentlich die ganze (bis auf wenige ausnahmen) wertlose schwuchtelige zunft.

    statt aber zu erkennen das vom arschficken alleine keine kinder entstehen, wird stattdessen jahr um jahr fleißig aufs neue diese sau mind. 2 mal durchs dorf hin und wieder zurück getragen!

    eben seit anno dunnemals „BILL – son of a worthless bitch – GATES“ um ca. 1997 oder -98 herum ausrief der DESKTOP-PC werde in sehr wenigen jahren ausgestorben und verschwunden sein weil alle nur noch mit tabletts und gadgets etc. (natürlich alle von mikrig-weich) herumlaufen würden!

    und was sahen wir immer wieder – und auch nun wieder einmal???

    größtenteils alles nur PUSTEKUCHEN!!!

    und so werden die HYPES! weiterhin kommen und gehen – bzw. sich auf bestimmte verkaufszahlen einpendeln – der DESKTOP aber bleiben.

  5. Susi schreibt:

    @Knallbonbon
    Könntest du bitte wenigstens ab und zu deine Wortwahl etwas weniger obszön gestalten?

  6. Schussel schreibt:

    Sich mit solch debilem Gefasel über den vermeintlichen Qualitätsjournalismus auszulassen ist wohl kaum besser als der Angeprangerte selbst. Aber immerhin, bezieht man den Nick des Verfassers in den Kommentar ein, kann man die Wut über bestimmte Lebensweisen vielleicht herbeiahnen…

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