Fressstopp vom Handy

Neu ist die Idee, eine Smartphone-App zu benutzen, um sich sagen zu lassen, wie viele Kalorien man sich mit der aktuellen Mahlzeit gerade hineinstopft, nicht.

Aber dafür muss man künftig nicht mehr mühsam Detailangaben zum geplanten Mahl machen – ein  einziges Foto ist  völlig ausreichend.

So zumindest verspricht es in Japan die Telekom-Firma NTT, die das Programm selbst entwickelt hat.

Informationen über mehr als 100.000 verschiedene Gerichte sollen sich auf den Servern befinden, auf die die App zugreift, und die Software soll zudem in der Lage sein, die Größe der abgebildeten Portion auf Kalorien umzurechnen.

Im Januar soll die App in die Beta-Version gehen, aber es gibt bereits Pläne für erweiterte Funktionen wie die, auch noch Freunde und Bekannte darüber zu informieren, was man gerade spachtelt (geht halt nix mehr ohne Social Network), oder die, sich im Anschluss an einen Kalorienbombenkonsum mit Fitnessplänen versorgen zu lassen, die das Fett wieder abbauen. [dieter]

[via Yahoo!]

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2 Antworten zu Fressstopp vom Handy

  1. Gördi schreibt:

    Wieviele millionen Bilder von weltweiten rezepten soll das App denn mal bekommen? Und was ist mit diversen Variationen?
    Ich mein, allein von ner schnöden Erbsensuppe gibts hunderte verschiedener Reszepturen und damit auch andere zusammensetzungen.

    Dann das abschätzen der Größe. Wie will eine 2-D-Kamera etwas von einem Volumen errechnen können? ganz zu schweigen von variierenden Abständen zum Zeitpunkt der Fotoerstellung.
    Mein 5-Liter Eintopftopf sieht auf einem Bild wo er 2 Meter weg ist auch recht niedlich aus.

  2. Brathering schreibt:

    Technisch so ziemlich unmöglich. War auch mein erster Gedanke.
    Andererseits gibt es bereits erstaunliche Programme im Bereich der Bildverarbeitung. Unter anderem ein Programm, dass in Echtzeit markante Punkte der Umgebung sucht und anhand dessen ein Positionsbestimmung macht, inkl. Wiederzuordnung von bereits gesehenen Orten.
    Dennoch traue ich dieser App nicht mehr als grobe Schätzung zu. Oder es beschränkt sich auf standardisierte Nahrung wie sie McDonalds führt.

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