Die nächste Attacke kommt vom Staat

Ein weiteres untrügliches Zeichen, dass sich das Jahresende nähert, sind die geballt auftauchenden Prognosen darüber, was denn wohl im nächsten Jahr zu erwarten ist.

Auch die Security-Branche ist gegen diese Glaskugelguckerei nicht gefeit, und in einer der ersten Prognosen wird dann auch noch wenig staatstragend prophezeit, dass die großen Cyber-Attacken im nächsten Jahr mit Steuergeldern finanziert werden.

Der Stuxnet-Wurm, der zwar weiterhin rätselhaft ist, aber nach vorherrschender Meinung wohl kaum ohne Hilfe offizieller Stellen sein Unwesen treiben konnte, war nur der Auftakt, meint das Sicherheitsunternehmen Imperva, das eine Hit-Liste der zu erwartenden Katastrophen aufgestellt hat. 2011 sei damit zu rechnen, dass Konzepte und Techniken der kommerziell arbeitenden Hacker-Szene zunehmend von Armeen und Geheimdiensten  für  Advanced Persistent Threats (APT) genutzt werden.

Ebenfalls ganz weit oben in der Aufstellung möglicher Katastrophen: ein Datenklau größeren Stils, bei dem Schwachstellen von Mobilgeräten genutzt werden, um in Firmennetzwerke einzudringen.

Und: das Hacker-Gewerbe wird weiter professionalisiert. Der verschwitzte Einzelkämpfer-Nerd hat keine Chance mehr; wie im echten Leben wird es Fusionen geben, aus denen große, gutorganisierte Gruppen hervorgehen. [dieter]

[via Security Week via Slashdot]

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