Gaming: Ingame-Ads werden durch Micropayment verdrängt

Langsam wird’s greifbar. Angesichts der fortschreitenden Informationsrevolution müssen sich auch Distributoren von Interaktiven Entertainment Produkten („Spiele“) überlegen, welcher Revenue-Stream in die Zukunft weist. Auch bei Games gilt: Die digitale Kopie von irgendetwas ist nur so lange eine kommerzielle Ware, solange genügend Leute das glauben.

Bei Musik glaubt es kaum noch jemand, und auch bei Spielen müssen bald neue Geschäftsmodelle her. Einige Jahre lang dachte man, In-Game-Advertising sei das nächste grosse Ding; entsprechende Startup-Agenturen wurden für mehrstellige Millionenbeträge gehandelt. Jetzt erklärte Gaming-Behemoth Electronic Arts, nicht länger auf Werbung in Spielwelten zu vertrauen (Danke!), sondern statt dessen auf Micro-Payment zu setzen: Das Spiel ist umsonst, aber um voran zu kommen, musst du Upgrades für bares Geld erwerben.

Mal sehn, ob das so funktioniert. So oder so mach ich mir keine Sorgen um die Entertainment-Industrie. Nur das mit den dreistelligen Zuwachsraten dürfte durch sein.

(via crunchgear)

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2 Antworten zu Gaming: Ingame-Ads werden durch Micropayment verdrängt

  1. Gördi schreibt:

    Ehm, ich hätte lieber InGame-Werbung als wenn ich *bitte werfen Sie eine Mümze ein!* spielen müsste.

    Und die InGame-Werbung war doch immer recht dezent gehalten. Da waren halt reale Plakate auf fiktiven Plakatwänden… stört nicht.

  2. 80486er schreibt:

    Gott sei dank habe ich mir das Spielen abgewöhnt und zocke nur noch Klassiker wie Monkey Island, Maniac Mansion und Co.

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