Microsoft macht irgendwie Schluss mit Autorun, oder doch nicht

Microsoft hat also damit begonnen, Patches auch für „ältere“ Windowsversionen auszuliefern (Vista, 2008), die Schluss machen mit der gefährlichen Autorun-Funktion. Bisher konnte ein potentieller Angreifer die autorun.inf so modifizieren, dass etwa Schadcode von USB-Sticks ungefragt und ohne Wissen des Anwenders ausgeführt wurde. Eine extreme Sicherheitslücke, die nach wenigen Dekaden ihrer Blüte auf dem Müllhaufen der Technikgeschichte landet. Danke, Microsoft, aber warum erst jetzt?

Dazu Jerry Bryant, Group Manager bei Microsofts Response Communications: „Wir fühlen, dass jetzt für die ganze Branche der richtige Zeitpunkt gekommen ist, diese Veränderung durchzuführen, die eine ziemlich durchgreifende Wirkung auf die Verbreitungswege von Malware haben wird“. Ah. Ok. Und warum wurde dann die Autorun-Funktion für CDs und DVDs nicht verändert?

Sagt mal, Redmonder, wollt ihr, dass alle Leute Apple-Computer kaufen? Trotz der dort ebenfalls vorhandenen Sicherheitslücken? Ungelöste Rätsel, wohin man schaut.

theregister

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