Hasbro: Im Bann des Plastikturms

Seltsame Dinge tun sich im Reich des Spielzeugherstellers Hasbro: Erst wurde das gute alte Monopoly mit einem Plastikturm nachgerüstet, der wirklich nicht unbedingt zur ERhöhung der Spielqualität beiträgt.

Und nun soll ein ähnliches Zusatzgerät auch noch das gute alte  „Schiffeversenken“ (in der Hasbro-Welt: Battleship) aufmotzen.

Auch hier soll der Turm das Spielfeld mit Infrarot darauf abtasten, was gerade passiert respektive wo sich denn die Schiffe befinden.  Um ein feindliches Schiff zu attackieren, muss man an beiden Seiten des Spielfelds einen Knopf bedecken; als weitere Neuerung gibt es „Spionageflugzeuge“, die die Wirksamkeit der eignen Attacke bestätigen sollen.

Die Leute von Dvice durften diese Battleship-Version testen, und sie sind hellauf entsetzt – und mal ehrlich: Eigentlich braucht man für Schiffeversenken doch sowieso nicht mehr als zwei Blätter kariertes Papier und zwei Stifte, oder? [dieter]

[via Dvice]

Dieser Beitrag wurde unter entertain abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Hasbro: Im Bann des Plastikturms

  1. Arno Nühm schreibt:

    Naja wenn man schon keine neuen Spiele im Programm hat „bohrt“ man die alten halt auf.

  2. knallbonbon schreibt:

    ich bin auch entsetzt. ganze 42 positionskästchen. auf die weise ist jede runde ja fast so schnell vorbei als wenn man „tic tac toe“ spielelen würde.

    und stimmt, alles was man für ein schnelles spiel braucht ist im prinzip nur ein blatt kariertes papier, 2 stifte und was zum in die mitte dazwischen stellen.

    mann o mann, wenn ich so an früher zurück denke wie weit wir es damals mit diesem spiel getrieben haben. mit mindestens 3 mal so großer spielfläche als üblicherweise (von A-Z + ä, ö, ü, ß und ein paar sonderzeichen mit besonderen ausnahmeregeln) und auf 3 ebenen ausgeweitet (luft, wasseroberfläche, unterwasser sowie auf der wasseroberflächen-ebene mit einbezug von inseln und stränden für panzer, geschütze, truppenverbände, lazarettzelte und rettungsfahrzeuge), allerlei selbst-erstellten basisregeln mit hinzunahme von würfeln sowie den „ereigniskarten“ nach art von monopoly (zB. für gelegentliche positionswechsel, das legen von minen, das einsetzen von rettungsbooten und lazarettschiffen, truppen, bombern und u-booten. die verdoppelung der zerstörung oder deren gänzliche wirkunglosigkeit) und monopoly-geld (für entschädigungszahlungen bei zB. freundlichen abschüssen oder das versenken oder abschießen von rettungsbooten, lazarettschiffen, -zelten und rettungsfahrzeugen) usw. usf.

    was haben wir nicht alles angestellt und teile von anderen spielen logisch mit integriert um den spielspaß zu erhöhen, auszuweiten und zu verlängern. wir haben sogar eine abgewandelte mensch-ärger-dich-version mit eingebaut damit das mit den positionswechseln reibungslos funktioniert. dazu benutzten wir dann die figuren von den verschiedenen spielen wie eben schiffe-versenken, risko, monopoly etc.

    ich kann mich gar nicht mehr komplett an alles das erinnern was wir noch so damit angestellt haben. jedenfalls eine ganze menge und zudem jede menge unsinniges was aber trotzdem einen riesenspaß machte bis es aus dem gesamtkonzept rausgeworfen wurde.

    hach ja – seufz – schön wars!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s