Playstation-Network-Hack: Sony blamiert sich weiter

Was bisher geschah: Der Sony-Playstation-Network-Hack hat betraf über 100 Millionen Accounts und entblösste zahllose (oder circa 10 Millionen) Kreditkarten-Datensätze. So weit, so schlecht. Jetzt wurde bekannt, dass der Konzern sechs volle Tage lang vom professionell ausgeführten Dateneinbruch wusste, aber erst nach einer knappen Woche die Behörden und damit die Betroffenen informierte.

Arroganz oder Dummheit? Die Kreditkartenkonten ihrer Nutzer waren den Sony-Managern offenbar weniger wichtiger als ein kurzfristiger Gesichtsverlust – der fällt dafür jetzt um so drastischer aus.

Und nachdem der Konzern keine bessere Idee hatte, als das freie Hacker-Netzwerk Anonymous des kriminellen Einbruchs zu beschuldigen, kam aus dem Umkreis der freiheitsliebenden und entsprechend lose organisierten Computerexperten eine „offizielle“ Erklärung. Man sei sich sicher, schreiben die anonymen Sicherheitsfachleute, dass eine faire und unvoreingenommene Untersuchung zum Ergebnis käme, dass Anonymous keine Schuld am Dateneinbruch träfe. Securityforscher suchen die Schuldigen inzwischen in Kreisen des organisierten Verbrechens.

crunchgear

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