Pentagon: Bombardiert Hacker!

Es liegt wahrscheinlich in der Natur des Militärs, dass man komplexe Fragen am liebsten mit brachialen Lösungen beantwortet.

Jüngstes Beispiel: Das Pentagon hat in einem Strategiepapier vorgeschlagen, Cyberattacken künftige als formale Kriegshandlungen zu betrachten, die man auch mit konventionellen Mitteln (Bomben, Raketen, Drohnen, SEALs und so) beantworten sollte.

Dass derartige Attacken aus den anonymen Weiten des Internets kommen und vielleicht nicht ganz so leicht als Handlungen eines anderen Staates zu identifizieren sind, schert das Militär wenig.

Aber einer bestimmten Dimension des Angriffs – so argumentieren sie – sei eine Infrastruktur erforderlich, die nur ein Staat besitze, und auf den haut man dann drauf.

Oder, wie es ein Sprecher formuliert: „If you shut down our power grid, maybe we will put a missile down one of your smokestacks.“

Wie man aber belegt, wem diese Schornsteine wohl gehören, wird man wohl wieder den Geheimdiensten überlassen und im Zweifelsfall entscheidet der Präsident selbst – kennt man ja alles irgendwie schon von den irakischen Massenvernichtungswaffen, oder? [dieter]

[via Wall Street Journal]

 

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