Bombenstimmung Dank Twitter

Vor dem unkontrollierten Geplapper der Volksmassen und seinen Folgen im Kriegsfall warnten seit jeher Propagandaplakate en masse.

Heute aber wird online ohne Nachdenken ausgeplaudert, was das Zeug hält, und so ist es kein Wunder, dass die NATO nun auch Twitter-Feeds heranzieht, wenn es darum geht, Bombenziele in Libyen zu bestimmen.

Die NATO-Offiziellen bemühten sich zwar gleich hinzuzufügen, dass man natürlich nicht allein auf Basis des Social-Media-Tratsches Sprengkörper durch die Gegend werfe, räumt aber gleichzeitig ein, dass man schon alles, was aus Tripoli und Umgebung getwittert werde, besonders gründlich unter die Lupe nehme.

Natürlich sei man sich im Klaren darüber, dass man möglicherweise auch Diktatorenpropaganda zu hören bzw. zu lesen bekomme, aber ohne Bodentruppen vor Ort ginge es nun mal nicht anders.

Und die Facebook-Gruppe „Gaddafi sprengen – jetzt!“ wird wahrscheinlich auch schon abgehört. [dieter]

[via The Guardian]

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