HP: Führt der Marktausstieg zum Verfall bei Rechnerpreisen?

So bangt jedenfalls der aisatische Herstellermarkt und nennt dafür zwei Gründe.

Erstens sorge HP mit diesem Schritt dafür, dass der Pessimus der Produzenten klassischer Rechner angesichts des Vormarschs von Tablets und Smartphones weiter wächst, zweitens sei bei der Auflösung der Lagerbestände mit einem satten Preisverfall zu rechnen.

Und das soll nun auch noch aller Voraussicht nach im vierten Quartal geschehen, in dem es auf Grund des Weihnachtsgeschäfts ohnehin hoch her geht.

Da wird es dann für die verbliebenen PC-Hersteller darum gehen zu beweisen, weshalb ihre Geräte doch noch toller sind als der neumodische Schnickschnack und anschließend alle, die sich diesen Argumenten nicht entziehen könne, davon zu überzeugen, dass ausgerechnet ihre Marke die beste ist. Und da sich das Innenleben der Kisten gar nicht mal so signifikant unterscheidet, wird es dann wohl der Preis richten müssen …. [dieter]

[via DigiTimes]

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Eine Antwort zu HP: Führt der Marktausstieg zum Verfall bei Rechnerpreisen?

  1. knallbonbon schreibt:

    davon das sich ein paar IT-Hardwarehersteller-riesen in den letzten 10 jahren im komplett-systeme segment regelrecht kaputt konkurrieren natürlich kein wort.

    selbstverständlich hat das auch etwas mit den mobilen gerätekonzepten zu tun, dennoch muss man sich vergegenwärtigen das nur so und so viele kunden vorhanden sind – die mehrheit dieser sich zu jeder zeit neu entscheiden muss für welche art von geräten sie ihr geld ausgeben können und bei welchen herstellern sie ihr geld ausgeben wollen. folgerichtig zieht HP die notbremse und trennt sich von den für sie am wenigsten wirtschaftlich zu betreibenden segmenten.

    mal eine kluge und weitsichtige entscheidung zumindest dieses managments welches wahrscheinlich erkannt hat das die ewige prestige–konkurenz nur der reinen „wer-hat-den-längsten-philosophie“ wegen zu nichts führt als das eines tages der nächstgrößere den betrieb schluckt. das nennt man auch real-wirtschaftliches gesundschrumpfen oder auch neuorientierung auf für sie rentablere geschäftsfelder. denn was bringt es einem unternehmen wenn so-und-so-viele hersteller um ein und dem selben topf herumtanzen aber keiner mehr einen gewinn aus der sache ziehen kann weil in dem topf immer weniger drin ist?

    [. . . zu beweisen, weshalb ihre Geräte doch noch toller sind als der neumodische Schnickschnack . . . ]

    was für ein blödsinn!
    und diese binsenweisheit wird nun schon seit mehr als 14 jahren (also seit bill gates dieses das erste mal rülpste) permanent wiederholt. es wird immer eine nachfrage für stationäre systeme geben. gerade auch im privaten bereich werden sich abermillionen immer wieder für ein stationäres PC-system entscheiden. alleine schon der relativ kostengünstigen erweiterbarkeit wegen. richtig ist allerdings das dieses segment kleiner wird. das ist wie in der unterhaltungsindustrie die nicht wahrhaben will das sich prioritäten verschieben. sprich: analoge -bücher, -musik, -filme, -spiele VERSUS digitale träger-systeme pendants mit denselben inhalten VERSUS online-bezahl-systeme mit den gleichen inhalten.

    es gibt halt nur so-und-so-viele potentielle kunden die begrenzt nur so-und-so-viel geld zur verfügung haben welches sie ausgeben können und wollen.

    und wenn man dann noch – wie im besonderen gerade die weltweit operierenden konzerne – der meinung ist das man seine unternehmensgewinne und aktionärsausschüttungen durch stagnierende bzw. permanent sinkende löhne auf den arbeitnehmerseiten und gegenseitiges zu-tote-konkurrieren (welches dazu führt das die löhne im handel und anderen branchen stagnieren und immer kleiner werden stichwort: „lohndumping“ bzw. „lohnspirale nach unten“) steigern zu können, dann sorgt man halt mal gleich selber dafür das die vorhandenen töpfe immer kleiner bzw. leerer werden.

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