Digitalstift für Papiermaler

Stifte, mit denen man auf Pads malt, um seine kreativen Ideen zu digitalisieren, sind nichts Neues – der Inkling von Wacom aber bietet die Möglichkeit, auch das in einen Rechner zu füttern, was man auf simples Papier malt.

Das System besteht einfach aus einem Stift mit integriertem Sender und aus einem Empfänger, der die Zeichnung digital nachbaut und als JPEG, BMP, TIFF, PNG, SVG oder PDF speichert.

Die so entstandene Datei lässt sich dann in allen Programmen bearbeiten, die eines dieser Formate unterstützen.

Am besten schaut man sich das mal in dem Promo-Video an – da sieht’s kinderleicht aus, und mit einem Preis von 200 Dollar ist das zumindest für künstlerisch Begabte (also nicht mich) bestimmt interessant. [dieter]

[via TechCrunch]

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6 Antworten zu Digitalstift für Papiermaler

  1. epospecht schreibt:

    Die Technik ist ja altbekannt und wird immer wieder mal für gut 60€ beim Discounter verscherbelt. Neu ist aber die Portabilität und der drucksensitive Pen. Wobei ich mich da wieder Frage wie der mit den erzeugten Vektordaten zusammenpasst.

    Alles in allem ein schönes, durchdachtes Gerät zum typischen Wacom-Apothekenpreis

  2. knallbonbon schreibt:

    hach ja, ist die werbewelt nicht voller wunderdingens und dergleichen? dingsbums ist nur das dieser schrott meistens nicht richtig funktioniert, es immer irgendwo hackelt. oftmals so heftig das es einem auf schnellstmögliche art und weise auf den sack geht und das gelumpe – nach 2 oder 3 mal umtauschen (was idR. eine mehrwöchige bis -monatige odyssee mit postdienstleister und oftmals nerven-zerfetzenden austausch mit dem jeweiligen „kundendienst“ nach sich zieht) in irgendeiner ecke landet.

  3. epospecht schreibt:

    @knallbonbon? Genug geweltschmerzt? Und nun der Bezug zur News?

  4. knallbonbon schreibt:

    [ Und nun der Bezug zur News? ]

    @epospecht

    wenn du nicht imstande bist den selber herzustellen, dann kann ich dir auch nicht weiterhelfen. hat mit weltschmerz nicht viel zu tun sondern damit dass das meiste von diesem gelumpe in seiner mehrzahl einfach nicht richtig funktioniert. und wenn dann immer mit irgendwelchen einschränkungen und teilweise sogar mit mega-macken behaftet. entweder durch eingeschränkt- oder gleich gar nicht funktionierenden treibern und programmen (des herstellers selbst), inkompatibilitäten mit programmen anderer hersteller (selbst wenn es sich um weit-verbreitete standprogramme handelt), materialschwächen bis hin zur völligen unbrauchbarkeit usw. usf. und wenn dann doch mal alles funktioniert dann ist es oft nur eine frage wie lange es dauert bis es anfängt zicken zu machen, teile davon ab- oder wegbrechen oder das zeug gleich zur gänze auseinander-fällt.

    besuche einfach mal irgendwelche lokalen wertstoffsammelhöfe und siehe dir mal die berge an elektronikschrott (ohne normale haushaltsgeräte) an die sich dort stapeln. normalerweise reicht aber schon ein kleiner blick in die sammelkisten- schubladen oder schränke bei bekannten, freunden und/oder verwandten um sich einen überblick zu verschaffen darüber wie viel von diesem mist disfunktional ist. idR. müssten die eigenen erfahrungen (und sammelkisten) schon ausreichen.

    das war jetzt allgemein auf diese ganzen gadgets aus der zusatz-peripherie-industrie gemünzt . im speziellen hatte ich schon 3 geräte dieser art im einsatz (eines bekam ich geschenkt) die alle so zwischen 60 und 120 euro kosteten – also nicht gerade das was man billigschrott vom discounter zB. aldi nennen mag – und kein einziges hat jemals richtig funktioniert. und allesamt sind sie nach kürzester zeit über den jordan gegangen.

    auch das zeichen–tabelt das ich seit ca. 3 jahren benutze (damals 240 euro) ist GAAAAANZ WEIT weg von den ehemaligen werbeversprechungen (nur treiber installieren, anstöpseln an den rechner und loslegen – MEIN ARSCH!!!). alle paar wochen/monate sind zicken und macken irgendwelcher art standard (liesen sich bisher aber immer irgendwie ausbügeln), neue treiber gibts vom hersteller gleich gar keine mehr und programme updates (für die hauseigenen) kann man ebenso vergessen. immerhin kann man aber einigermaßen flüssig damit arbeiten.

    die vielen über die jahre hinweg gemachten negativen erfahrungen haben bei mir bewirkt das ich nur noch in profi-geräte (in gewerbe/industrie-qualität) investiere, auch wenn mich diese ein vielfaches des üblichen „konsum-schrotts“ kosten. dieses bezieht sich aber auf so ziemlich alles (küche, haushalt, werkzeug, IT, etc.) was ich kaufe. muss ich halt länger dafür sparen – was solls! dafür habe ich aber auch die garantie das diese sachen sehr sehr sehr lange halten werden und von den jeweiligen firmen zT. jahrzehntelanger ersatzteile-und-reparatur-service gewährleistet wird.

    und wenn du es jetzt immer noch nicht verstanden haben willst, nun denn was solls . . .

  5. epospecht schreibt:

    Na zumindest fehlenden Enthusiasmus kann man dir nicht vorwerfen 😉

    Sonst kam da trotzdem außer vielen vagen Allgemeinplätzen nicht viel rüber. Schade um das Engagement…

    Ein Wacom-Gerät hattest du aber schonmal in der Hand? Das ist nämlich genau die von dir angegebene Profi-Qualität. Natürlich nicht in allen Baureihen gleichermaßen, trotzdem sind mehr als 99% aller Unternehmen im grafischen Sektor mit Tablets dieser Firma unterwegs.

    Das ist zwar noch immer kein Versprechen dass dieses spezielle Gerät nun besonders toll funktioniert, ein Grund hier vollkommenes Misstrauen anzubringen aber noch viel weniger.

  6. knallbonbon schreibt:

    wacom wird das nächste sein. heißt konkret – sobald das alte seinen geist aufgibt.

    wie ich es schon schrieb bezieht sich meine kritik nicht ausschließlich nur auf zeichen-tablets und dergleichen.

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