Lapdock: Handys zu Rechnern

Ich muss zugeben, dass der Begriff Lapdock bislang irgendwie an mir vorbeigegangen ist – allerdings scheint bislang nur Motorola auf diesen Gerätetyp zu setzen.

Worum geht’s? Darum, dass man sein Smartphone an ein Dock anschließt, das dann Dank der Rechnerleistung des Telefons zu einer Art Netbook wird.

Das Gerät mit dem 10,1-Zoll-Bildschirm läuft unter Linux, hat einen Web-Browser und bietet Zugriff auf einige Apps – nicht so wahnsinning spannend.

Motorola geht jetzt mit dem Lapdock in die zweite Runde und präsentiert das Modell 100, das allerdings nur mit den hauseigenen Smartphones  Photon 4G und Atrix zurechtkommt.

Der Preis des Vorgängermodells lag bei satten 500 Dollar – dafür kriegt man auch einen echten Rechner. Buchen wir das also lieber mal als Versuch ab, der auf etwas Ähnliches abzielt wie das Padfone – dabei aber noch mehr wie ein Prototyp wirkt. [dieter]

[via Technabob]

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2 Antworten zu Lapdock: Handys zu Rechnern

  1. Das Konzept ist ganz nett, aber es krankt an einem Problem names „Motorola“. Auf der Droidcon hab ich die erste Ausgabe der Kiste vorgestellt bekommen und die Hardware war wirklich ganz nett. Blöderweise hat Motorola bei der Software darauf gesetzt für den großen Bildschirm einzig einen Desktop-Firefox als ziemlich einzige Anwendung die den Bildschirm wirklich nutzt bereit gestellt. Normale Android-Anwendungen sollten wohl nur als kleines Fenster zentriert dargestellt werden, oder so iPad-Mäßig jedes Pixel verdoppelt werden.

    Und nein, ich hab keine Ahung welcher Teufel sie da geritten hat, da bleib ich doch lieber bei meinem Toshiba AC100 als Android-Netbook und behalt mein Android Telefon getrennt.
    Anwendungen/Einstellungen kann man recht gut synchronisieren und natürlich laufen ziemlich alle Android-Anwendungen recht problemlos direkt auf 1024×600.
    Außerdem wiegen die beiden Geräte auch zusammen kaum mehr als Atrix+Lapdock und mein Telefon hat wenigstens noch ne Tastatur.

  2. ich hab auch noch ein video gefunden in dem es genauer gezeigt wird: http://www.youtube.com/watch?v=THRlok4kGZY

    BTW: das dort gezeigte Konzept mit minimalistischem Dock mit HDMI- und USB-Anschlüssen plus BT-Keyboard/Maus finde ich ohnehin bei weitem überlegen. Natürlich wird es weiterhin die gleichen Softwarekrankheiten haben.

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