China investiert ins Internet der Dinge

Kann man eigentlich mit dreistelligen Milliardenbeträgen auch etwas anders machen als bankrotte Mittelmeerstaaten sanieren? Man kann.

China etwa hat angekündigt, bis 2020 umgerechnet rund 437 Milliarden Euro in die Entwicklung von Technologien für das Internet der Dinge zu stecken.

Zwar gibt es nach Einschätzung des chinesischen F&E-Zentrums Center for Internet of Things (CIT-China) erhebliche Probleme, die geklärt werden müssen (z.B. das Fehlen von proprietären Kerntechnologien und Industriestandards, Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit der verschiedenen Industriezweige und das Fehlen von Business-Modellen).

Trotzdem ist man in China optimistisch und erwartet ein Wachstum auf dem Sektor der Anwendungen für das Internet der Dinge von derzeit 28 Milliarden Euro auf 56 Milliarden im Jahr 2015.

Derzeit werden die Umsätze vor allem in den Bereichen Sicherheit, Stromdistribution und Transport gemacht; Potenzial sieht man in den Bereichen Logistik, Krankenversorgung und mobilen Bezahlsystemen.

Mal sehen, woran man sich in China 2020 dann genau erfreuen kann – in Europa wird man dann sicher auf blühende Landschaften mit Olivenhainen blicken (vielleicht schafft  Herr Schäuble es ja im zweiten Anlauf). [dieter]

[via DigiTimes]

 

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