Wer gut schmiert, der gut fährt

Die Auseinandersetzung um das Internet-Zensurgesetz SOPA, das von der Content-Vertriebsindustrie propagiert wird, fällt in den USA ja auch in die Zeit des Aufmarsches für den nächsten Präsidentschaftswahlkampf, und da kann zur Einschätzung der Lage ein  Blick hinter die Washingtoner Kulissen ganz nützlich sein um festzustellen, wer n wie viel Geld  ins politische Räderwerk gepumpt hat.

Und da sieht es für die Technologieunternehmen, die dem SOPA-Gesetz kritisch gegenüberstehen, gar nicht so gut aus. Zahlen der Organisation MapLight zufolge, die verfolgt, wer wem was spendet, haben diejenigen Firmen, denen China und der Iran leuchtende Vorbilder sind, nämlich gut geschmiert.

Zwischen 2005 und 2001 haben sie die Taschen von US-Senatoren mit insgesamt  14.423.991 Dollar gefüllt, was das Siebenfache dessen ist, was Internet-Lobbyisten lockermachen konnten. Harry Reid, Majority Leader im Senat und SOPA-Befürwaorter konnte allein schon mal 571.500 Dollar einstreichen.

Da nehmen sich Vorzugskredite für einen Grüß-August (vor allem angesichts der politischen Gegenleistungen, die er erbringen kann) zumindest in meinen Augen trivial aus. [dieter]

[via TechFlash]

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