Tablets: Die Hersteller sind unruhig

Das Thema Tablet treibt die Hersteller in Taiwan offensichtlich gerade mächtig um.

Kein Wunder. Einerseits gibt es erste Prognosen, dass 2013 mehr Tablets als Desktop-PCs verkauft werden sollen. Andererseits macht es vor allem den noch nicht etablierten Herstellern schwer zu schaffen, dass es so aussieht, als bahne sich im 7-Zoll-Bereich ein Verdrängungskampf an.

Im Prinzip  geht es weiterhin um Wachstum: 2011 wurden weltweit 60 Millionen Tablets verkauft (40 Millionen davon aus dem Hhause Apple), 2012 geht man von 90 bis 95 Millionen aus, und 2013 sollen es 130 Millionen sein.

Statt jedoch jetzt euphorisch zu werden, sind viele Anbieter von Tablets eher besorgt. Sie fürchten, dass – spätestens wenn das 7,85-Zoll-iPad im dritten Quartal 2012 kommt – ein gewaltiges Hauen und Stechen im Sektor Klein-Tablets beginnt, das die Großen (in diesem Fall Amazon und Apple) und vielleicht noch ein paar Mittlere (Samsung und Asustek) unter sich ausmachen – als unbekannte Größe gelten die Tablet-Pläne von Google. Alle anderen sehen in die Röhre.

Ebenfalls auf der Strecke bleiben könnten eBook-Reader. Amazon, in diesem Bereich mit dem Kindle weit vorne, hat jedenfalls schon mal die Bestellungen für eInk-Produkte heruntergefahren. Statt dessen will man sich dort offenbar darauf konzentrieren, in der zweiten Jahreshälfte zwei neue Tablets auf den Markt zu bringen (einmal 7-Zoll, einmal 10-Zoll). [dieter]

[via DigiTimes: Tablet-Prognose, 7-Zoll-Markt, Amazon]

 

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