Schrauben drehen per Schall

Da freut man sich doch, wenn Popkultur und Wissenschaft so schön zu einander finden: Offenbar hat der Schallschraubenzieher von Dr. Who Pate gestanden bei einer Entwicklung von Forschern der Dundee University.

Mit deren Erfindung lassen sich zwar keine bösartigen Außerirdischen bekämpfen, aber man könnte in der nichtinvasiven Medizin einen Schritt vorankommen.

Dass man Ultraschall verwenden kann, um Dinge wie Medikamentenkapseln durch den Körper zu „schieben“, ist seit längerem bekannt und wird auch genutzt – dass man auf diese Art und Weise Gegenstände auch „drehen“ kann, war dagegen bislang nur theoretisch möglich.

Die Wissenschaftler aus Dundee nun haben einen Schallstrahl konzipiert, der eine Helixform hat und mit dessen Hilfe sich experimentell eine Plastikscheibe in einem mit Wasser gefüllten Zylinder drehen ließ.

Das ist nun zwar auch noch nicht besonders praxisnah, aber die Forscher sind überzeugt, dass sich daraus recht gut Technologien entwicklen lassen werden, die bei  nichtinvasiver Ultraschallchirurgie, gezielter Positionierung von medikamenten im Körper und Ähnlichem helfen wird. Und wenn man’s auch noch der DARPA gibt, lässt sich auch sicher was zur Alien-Bekämpfung daraus machen … [dieter]

[via BBC News]

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