Die Trunkenheit ins Gesicht geschrieben

Forscher an der Universität von Patras in Griechenland arbeiten derzeit an einem System, das erkennen kann, ob jemand zu stark dem Alkohol zugesprochen hat oder einfach nur eine Frohnatur mit Hang zur Gesichtsrötung ist.

Dazu werden gleich zwei Phänomene unter die Lupe genommen. Zum einen werden an bestimmten Stellen im Gesicht Pixelwerte gemessen, und zwar dort, wo die Gefäße sich weiten, wenn der Alkoholpegel steigt. Eine Software vergleicht dann diese Aufnahmen mit einer Bilder-Datenbank, die zeigt, wie’s farblich im Gesicht eigentlich aussehen sollte und wie nicht.

Zusätzlich werden Stirn und Nase mit Thermalbildtechnologie aufgenommen, da es offenbar eine goldene Regel gibt, die besagt, dass sich im unnüchternen Zustand die Nase erwärmt, während die Stirn vergleichweise kühl bleibt (das mit der Nasentemperatur als Indikator kannte ich bislang nur von Hunden).

Kombiniert man die Daten aus beiden Verfahren, so hoffen die Forscher, lasse sich mit einiger Sicherheit auch aus der Distanz erkennen, ob jemand betrunken ist – was auch immer man aus dieser Information dann macht. Zumindest muss man nicht mehr näher ran, um an der Fahne zu schnuppern. [dieter]

[via Gizmag]

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