Google Books: Jetzt wird gesaugt

Nicht unumstritten und ausgesprochen ambitioniert sind die Pläne von Google, die Weltliteratur zu digitalisieren – und technische Probleme gibt es schließlich auch noch.

Klar kann man alte Druckwerke ruckzuck scannen – aber wer blättert zwischen durch um? Das könnte doch ein Staubsauger tun, fand Google-Techniker Dany Qumsiyeh.

Zusammen mit Teamkollegen von Google Books hat er aus einem Scanner und einem gewöhnlichen Haushaltsstaubsauger eine Vorrichtung gebastelt, die ein 1.000-Seiten-Werk in 90 Minuten scannt, ohne dass menschliche Hilfe erforderlich wäre (mit einem leistungsfähigeren Staubsauger ginge sogar noch mehr).

Die Pläne für die Konstruktion sind als Open-Source-Dokumente verfügbar, die Materialkosten lagen bei 1.500 Dollar – wer seine meterhohen Bücherwände digitalisieren will, um an ihrer Stelle endlich Platz für einen gigantischen Flachbildschirm zu schaffen, kann mit dem Basteln loslegen. [dieter]

[via The Verge]

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