3D-Drucker im Weltraum

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Während man sich hier auf Erden noch damit vergnügt, 3D-Drucker dafür zu verwenden, lustige kleine Plastikdinge zu produzieren oder schlimmstenfalls mal eine Schusswaffe, denkt man in Kreisen der Weltraumfahrt bereits weiter.

SpiderFab heißt da das neue Zauberwort, hinter dem sich eine Kombination aus Technologien verbirgt, die die Produktion von Komponenten für Raumschiffe und -stationen im Orbit ermöglicht.

Diese Komponenten sollen zehn bis hundert Mal so groß werden wie die, die man bislang als Einzelteile per Transporter ins All geschafft hat – und das zu deutlich niedrigeren Preisen.

Realisiert werden soll diese Vision  – verkürzt gesagt – von Robotern mit Hilfe von 3D-Druckern. Die werden per Shuttle mit den Rohstoffen wie Glasfaserspulen und Polymer-Blöcken beliefert und können dann im Weltraum beliebig konfigurierbare Bauelemente herstellen.

Entwickeln soll das die Firma Tethers Unlimited, Inc. (in der Kurzform etwas unglücklich TUI genannt), die das Vorhaben von der NASA finanziert bekommt. Schaut man sich allerdings die Summen an, wird auch klar, dass das wohl so bald nichts werden wird: Bislang gab es insgesamt gerade mal 600.000 Dollar für die Konzeptentwicklung, und damit kommt man eigentlich nicht sehr weit … schade. [dieter]

[via Gizmag]

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Eine Antwort zu 3D-Drucker im Weltraum

  1. andre schreibt:

    Warum nur muss ich hier an die Replikatoren aus der Serie Stargate Serie denken 🙂

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