EKG als Passwort

nymi

Daran, Körpermerkmale als Passwort zu verwenden, wird seit geraumer Zeit mit mehr oder weniger Erfolg gearbeitet.

Ziemlich professionell wirkt der Ansatz von Nymi : Das Armband soll den Herzrhythmus messen und in ein elektronisches Signal umsetzen, das Zugang zu allerlei Schützenswertem bietet.

Der Herzrhythmus soll so einzigartig sein wie ein Fingerabdruck, und der wird aufgezeichnet, wenn man mit der anderen Hand an das Handgelenk greift, an dem Nymi sitzt, so dass ein geschlossener Kreis entsteht. In diesem Moment wird ein individueller Wert aufgezeichnet, und fortan konzentriert Nymi sich darauf, dieses Signal zu verwalten.

Nymi achtet darauf, dass es wirklich von seinem Besitzer getragen wird und dass es mit den richtigen Geräten (wie Smartphones) gekoppelt wird; zusätzliche Sensoren messne den Abstand zu solchen Gadgets, so dass sie nicht von einem anderen Nymi-Träger in größerer Entfernung gehijackt werden können.

Und da man beim Entwickler Bionym offensichtlich auch keine Illusionen darüber hegt, wie einfallsreich böse Menschen sein können, funktioniert Nymi beispielsweise auch nur, wenn der Verschluss ordnungsgemäß zugeklappt ist und es ein Lebenssignal des Besitzers gibt.

Auf den Markt kommen soll Nymi irgendwann im nächsten Jahr für 79 Dollar (man kann schon jetzt vorbestellen); die Entwickler haben aber bereits Pläne, ihre Technik sowohl für andere Geräte (zum Beispiel in Ringform) und andere Zwecke (wie personalisierte Werbung) zu nutzen. Wir werden ja sehen. [dieter]

[via The Verge]

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