Perpetu: Service für die letzten Worte

perpetuDie  Tatsache, dass wir alle eines Tages unser irdisches Dasein verlassen werden, hat durch das Entstehen einer digitalen Welt eine zusätzliche Dimension bekommen.

Todesanzeige und Grabsteine reichen nicht mehr aus, auch in den sozialen Netzwerken gilt es, letzte Worte zu finden. Und was passiert eigentlich mit all den Kontakten, die man in Netzwerken wie LinkedIn hat? Eine passende Antwort will das Startup-Unternehmen Perpetu geben.

Services, wie man post mortem sein Profil abschaltet etc., waren zwar schon immer wieder mal im Gespräch, aber Perpetu will nun  eine umfassende Lösung bieten, mit der man beruflich wie privat seine Hinterlassenschaft ordnen kann.

Gegen eine Einmal-Gebühr von 100 Dollar (oder 15 Dollar jährlich) kann man in dem Dienst festlegen, welche finalen Botschaften an die Welt bei Facebook und Twitter erscheinen sollen, man kann bestimmen, welche Inhalte aus Diensten wie Dropbox  heruntergeladen und an wen verschickt werden, und man kann festlegen, wer die eigenen Kontakte erbt.

Das soll unter anderem den Hinterbliebenen die Mühe ersparen, sich irgendwie die Passwörter für die Accounts zu besorgen und die dort vorhandenen Informationen zu sichten. Statt dessen bekommt jeder ordentlich sein Datenpäckchen, und dann herrscht ewige Ruhe.

Einen Bedarf an solchen Lösungen gibt es sicher – ob der Ansatz von Perpetu das ist, was das digitale Nachleben am  besten ordnet, bleibt abzuwarten. [dieter]

[via TechCrunch]

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