Sammy Screamer: Der Überwachungsstaat beginnt im Kinderzimmer

sammy_screamer1Kann ja sein, dass man als kindererziehender Mensch zu Recht ein gesteigertes Informationsinteresse bezüglich der Aktivitäten seines Nachwuchses hat, aber ob die Anbringung von Bewegungssensoren, die perfiderweise auch noch Kinderspielzeug ähneln, da die richtige Lösung ist.

Wer jetzt „Ja“ meint (und damit implizit auch die Wirkung pädagogischer Gespräche in Frage stellt), kann sich an der Kickstarter-Kampagne Sammy Screamer beteiligen.

Sammy Screamer hat die Form eines schreienden Dreiecks (wenn man etwas Phantasie mitbringt) und den Job, Laut zu geben, sobald sich das Utensil, an dem er/es befestigt wurde sich bewegt. Damit der Rabbatz nicht bei jedem Windstoß losgeht, kann der Besitzer einstellen, wann der Alarm ausgelöst wird; in diesem Fall gibt es außerdem auch noch eine Benachrichtigung an die dazugehörige App auf dem Smartphone.

Als Einsatzfelder sind Stellen wie der Deckel der Keksdose, die Kühlschranktür, das „verbotene Zimmer“ und Ähnliches gedacht – also alles, was eigentlich Spaß macht.

Genau dies zu verhindern ist aber offenbar das erklärte Ziel der Londoner Firma BleepBleeps, die sich die Digitalpetze erdacht hat. Der Markt dafür ist jedenfalls da – das Kickstarter-Projekt ist bereits durchfinanziert. Ab 65 Dollar kann man aber noch drei Wochen lang einsteigen und sich seinen eigenen privaten kleinen Überwachungsstaat basteln. [dieter]

[Kickstarter]

sammy screamer 2

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