Smart Living: Wohnung passt auf Gesundheit auf

tecnaliaDer demographische Wandel, sprich das Altern der Gesellschaft, ist unaufhaltsam, wird uns allerorten vorgejammert, und damit einher geht, dass ein Großteil der älteren Menschen nicht einmal scharf darauf ist, sich in einem Heim unterbringen zu lassen, sondern lieber weiter in den eigenen vier Wänden wohnen möchte.

Das bringt wiederum das Problem mit sich, dass nicht unbedingt schnell auffällt, wenn Entwicklungen auftauchen, die auf Krankheiten wie Alzheimer hindeuten. Aber dafür haben Wissenschaftler des spanischen Forschungszentrums Tecnalia sich eine Lösung einfallen lassen.

Bestückt man nämlich eine Wohnung hinreichend mit Sensoren, so lässt sich aus den Daten, die dabei erfasst werden, ein Muster entwickeln, das einen „normalen“ Tagesablauf beschreibt, z.B. in welchen Räumen sich ein Mensch wie lange aufhält, wie lange und wann fern gesehen wird, welche Haushaltsgeräte wann bedient werden etc.

Eine Alzheimer-Erkrankung macht sich offenbar in der ersten Stufe dadurch bemerkbar, dass solche immer wieder kehrenden Abläufe verändert werden – aus der Kombination mehrerer Abweichungen könnten sich zum Beispiel Hinweise auf Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis ablesen lassen.

Dann könnten zum einen die betreuenden Ärzte informiert werden, möglich wäre aber auch, dass ein System angeschlossen wird, das z.B. per Audio-Botschaft an die Einnahme von Medikamenten erinnert.

Ganz unproblematisch ist das System meines Erachtens nicht, da die Überwachung in den eigenen vier Wänden nicht unbedingt erstrebenswert ist – andererseits ließe sich dadurch aber auch mehr Autonomie älterer Menschen erreichen. Mal sehen, was daraus noch wird … [dieter]

[via Gizmag]

 

 

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