Pflaster misst Körperdaten

patch1Mit allerlei Gerätschaften, die erfassen sollen, was in unseren Körpern so vor sich geht, sind wir ja bereits gesegnet – was diese Gerätschaften (zumeist in Form von Armbändern) aber aufzeichnen, ist in der Regel nicht so exakt, dass etwa Mediziner damit arbeiten könnten.

Deswegen haben zwei Forscher-Teams in den USA eine Art Pflaster entwickelt, das präzise Daten liefern soll.Eine wesentliche Aufgabe war dabei, eine Lösung zu finden, die sich der Haut anpasst und deshalb flexible Bauelemente voraussetzt. Die Wissenschaftler hatten bereits mit einer Technik gearbeitet, bei der diese Teile direkt auf die Haut aufgetragen werden; der Nachteil dabei war aber, dass diese Herangehensweise sehr aufwändig war.

Das „Pflaster“, das jetzt entwickelt wurde, lässt sich dagegen mit herkömmlichen Komponenten herstellen – die mussten nur so arrangiert werden, dass bei den Bewegungen des Patienten nichts geknickt und beschädigt wird.

Das scheint gelungen zu sein, so dass man damit rechnet, dass die Pflaster in absehbarer Zeit auf den Markt kommt, wahrscheinlich sogar zuerst als kommerzielles Produkt. Ob sich das Pflaster gegenüber den schickeren Armbändern dann durchsetzt, wird sich zeigen – die wichtigeren Perspektiven liegen ohnehin im Bereich der medizinischen Versorgung, wo die Forscher hoffen, dass neue Ansätze in der Frühdiagnose möglich werden. [dieter]

[via Technabob]

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