Please Don’t Rob Me: Muss ja nicht immer gleich die NSA sein …

pleasedontrobmeWährend sich die allgemeine Empörung über die Verletzung der Privatsphäre an die Adresse der Geheimdienste richtet, gerät ein wenig in Vergessen, dass auch andere Interesse an persönlichen Daten haben – und dass das ganz konkrete Folgen haben könnte.

Was sich zum Beispiel über Instagram herausfinden ließe, wenn man als Einbrecher tätig wäre, zeigt das Projekt Please Don’t Rob Me.Dabei werden hochgeladene Fotos mit bestimmten Hashtags ausgewählt; danach verwendet das Programm den User-Namen, um weitere Informationen zu finden.

Zuerst wird versucht, den Echtnamen herauszufinden; ist das erfolgreich werden Telefonbücher durchsucht, um eine Adresse zu finden. Da dabei eher zu viele als zu wenige Informationen gefunden werden, werden die letzten 90 Fotos, die der betreffende User hochgeladen hat, auf GPS-Daten untersucht.

Die wiederum lassen Rückschlüsse darauf zu, wo die Zielperson wirklich wohnt, und der finale Abgleich der GPS-Daten des letzten Instagram-Bildes lässt erkenne, ob sie zuhause ist oder nicht. Und so weiß der Einbrecher, ob er freie Bahn hat …

Das Projekt hat nun nicht das Ziel, der Berufsgruppe der Einbrecher das Leben leichter zu machen, sondern will zeigen, wie man durch Nachlässigkeit Informationen weitergibt – mit ein paar Änderungen an den Einstellungen bei Instagram lässt sich das nämlich alles verhindern … [dieter]

[via Geek]

 

 

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