Statt Passwort: Smartphones sollen sich an User-Gewohnheiten orientieren

sicherheitDas Forschen nach dem wirklich perfekten Zugangsschutz für Mobilgeräte ist so etwas wie die Suche nach dem Heiligen Gral  – jedenfalls hält es die einschlägigen Wissenschaftler imemr schön auf Trab.

Der neueste Einfall: Eine App, die „lernt“, wie sich der legitime Besitzer eines Handys verhält und auf dieser Basis Zugang gewährt.

Forscher der Glasgow Caledonian University haben eine Software ermittelt, die unter anderem erfasst, welche Handy-Funktürme und welche WLANs üblicherweise in der Nähe sind und welche Apps wann genutzt werden.Außerdem werden die Sensoren des Smartphones verwendet, um Geräusch- und Lichtverhältnisse aufzuzeichnen.

Nach etwa einer Woche soll das Programm ausreichend Informationen zusammengetragen haben um zu erkennen, ob es sich in den Händen seines eigentlichen Besitzers befindet oder nicht. Kleinere Abweichungen werden akzeptiert, aber wenn das Gerät sich in völlig ungewohnter Umgebung befindet, verlangt es nach drei Minuten nach einem Passwort und droht andernfalls herunterzufahren.

Ob sich das wirklich in der Praxis bewähren kann, erscheint mir ein wenig zweifelhaft – und ob sich nicht  gar das Muster, das da generiert wird, entwenden und für andere Zwecke nutzen lässt, ist auch noch eine Frage. Aber da an ähnlichen Ansätzen immer wieder gearbeitet wird, darf man gespannt sein, wann und wie so etwas tatsächlich als Sicherheits-Software angeboten wird. [dieter]

[via New Scientist]

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