Das Internet ist allgegenwärtig? Nicht wirklich.

webindexDie Omnipräsenz des Internets wird eigentlich immer als etwas Selbstverständliches dargestellt, dass sich über die Jahre irgendwie entwickelt hat – dabei ist die Realität eine deutlich andere, wenn man mal den Globus als Ganzes betrachtet.

4,3 Milliarden Menschen haben nämlich keinen Online-Zugang (was mehr als 60 Prozent entspricht), und weitere 1,8 Milliarden können nur  eingeschränkt aufs Internet zugreifen. So jedenfalls meldet es der Jahresbericht Web Index, den die World Wide Web Foundation herausgibt.

Insgesamt ergibt sich ein ziemlich vielschichtiges Bild der Entwicklungen in den einzelnen Ländern, und da trifft etwa eine zunehmende Verbreitung in den Industrieländern auf einen Ausbau staatlicher Überwachung (der Datenschutz für rund 1,5 Milliarden Menschen wird als „schwach bis nicht-existierend“ bezeichnet).

Insgesamt kommt die Studie zu dem Schluss, dass sich die digitale Welt derzeit auseinander entwickelt: Die reichen Staaten mit gut ausgebildeter Bevölkerung profitieren vom Internet; der Rest der Welt wird abgehängt. Deutschland schafft es beim Gesamt-Ranking übrigens gerade mal auf Platz 14. [dieter]

[via Techcrunch]

Web Index Report auf Scribd

 

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