Japan: Das Smartphone als Petze

au_miraie_kyl23Das mit dem den Mund mit Seife ausspülen, wenn man ein schmutziges Wort gesagt hat, ist als pädagogische Maßnahme eher unpopulär geworden, aber nun dürfen besorgte Eltern hoffen, dass ihnen die moderne Technik hilft, das Vokabular ihres Nachwuchses in die richtigen Bahnen zu leben.

Zumindest, wenn es um SMS geht.

Da hat nämlich der japanische Hersteller au ein Smartphone namens miraie KYL23 auf den Markt gebracht, dass Kinder vor dem Versenden von Nachrichten mit drastischen Formulierungen darauf hinweist, dass das vielleicht nicht ganz angebracht ist und fragt, ob die SMS tatsächlich verschickt werden soll. In diesem Fall müsse es nämlich auch die Eltern informieren.

Die sind ohnehin die wahren Herrscher des Geräts, denn sie können auch noch einstellen, was mit dem Gerät gemacht werden darf (Nutzungsdauer, Apps, Websites); falls das Kind mal in eine kritische Situation gerät, gibt es immerhin noch einen Panikknopf, der dafür sorgt, dass 5 Fotos gemacht und die Eltern über den Standort informiert werden.

Ansonsten bietet das wasser- und staubdichte Smartphone ein 4,5-Zoll-Display (540 × 960), eine MSM8926 Quad-Core-CPU (1,2GHz), 1,5GB RAM, 8GB Speicher, eine 8MP-Kamera und einen 2.000mAh-Akku. Kommt Ende des Monats in Japan auf den Markt. [dieter]

[via Akihabara News]

 

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