Triboelektrik: Strom aus den Klamotten

triboelektrikDer jüngste Streich bei dem ewigen Streben, aus den Bewegungen, die wir sowieso absolvieren, Strom zu gewinnen, will sich der Triboelektrik (oder Reibungselektrizität) bedienen.

Was bedeutet, dass in der Zukunft schon das Tragen von Klamotten aus speziellem Stoff Energie erzeugt.

Das wollen jedenfalls Wissenschaftler der Sungkyunkwan University in Südkorea und der University of Wollongong in Australien in einem gemeinsamen Projekt geschafft haben.

Der Stoff, den sie entwickelt haben, ist mit einer Silberschicht überzogen; außerdem wurde unter anderem silikonbasiertes Material (Polydimethylsiloxan) verwendet. Dazu kommen noch Nanostäbchen aus Zinkoxid, und dann wurde das alles in vier Schichten arrangiert.

Wird auf dieses Mehrschichtgewebe Druck ausgeübt und reiben verschiedenen Stoffstücke an einander, entsteht Energie, die auch gespeichert werden kann. Ausreichend ist das für den Betrieb einer LED-Lampe oder eines LCDs; gedacht ist aber eher daran, damit z.B. Sensoren für die Aufzeichnung von Bio-Daten zu betreiben.

Da es sich hier nur um Forschungsergebnisse handelt, ist der Weg zum Produkt natürlich noch weit – nimmt man das aber als weiteren Schritt hin zur Energieautonomie, kann man schon hoffnungsvoll sein, dass irgendwann die Unabhängigkeit von der Steckdose mehr als ein Traum wird. [dieter]

[via Gizmag]

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