Sonnenstrom bei voller Transparenz

transparent-luminescent-solar-concentratorDie Idee, lichtdurchlässige Flächen gleichzeitig als Solarzellen zu verwenden, gibt es seit einiger Zeit, und auch entsprechende Produkte sind schon auf dem Markt.

Völlige Transparenz allerdings wurde bislang nicht erreicht – das aber wollen Forscher der Universität von Michigan geschafft haben.

Geschafft haben sie es unter Verwendung eines transparenten lumineszierenden Solarkonzentrators (TLSC), der aus organischen Salzen besteht- Schatten und Verfärbungen des Lichts sollen so vermieden werden.

Die Wissenschaftler hoffen, dass diese Technik nicht nur bei Fenstern, sondern auch bei den Displays von Mobilgeräten einsetzen lässt – leider hapert es derzeit jedoch noch deutlich bei der Effizienz, die nur bei ein Prozent liegt. Man hofft aber, es noch auf fünf Prozent zu bringen – auch das bringt zwar noch Energieautonomie fürs Handy, aber vielleicht ein paar entscheidende Minuten mehr an Gesprächszeit. [dieter]

[via OffGridQuest]

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Eine Antwort zu Sonnenstrom bei voller Transparenz

  1. Dr. Azrael Tod schreibt:

    _völlige_ Transparenz bedeutet dass das Licht hinter der Scheibe die gleiche Energie hat wie vor der Scheibe. Wenn also keine Energie absorbiert wird, braucht man nicht großartig zu messen um den Wirkungsgrad dieser Solarzelle zu finden. Er wäre genau Null.

    Zum Glück brauchen wir gar nicht erst von völliger Transparenz ausgehen, weil auch normales Fensterglas nicht völlig transparent ist. Es wäre auch schwer mit einem ziemlich unsichtbaren (Lichtbrechung als einzige Möglichkeit es zu sehen) Fenster umzugehen.

    Wenn der Wirkungsgrad auf 5% gehoben wird, muss bei einer 100% perfekten Technologie trotzdem noch 5% des Lichtes absorbiert werden. Die Technologie wird nicht perfekt sein, also geh‘ eher von 10-15% aus. Das muss kein Problem sein, kommt z.B. darauf an welcher Teil des Lichtes absorbiert wird (UV sehen wir ja eh nicht), üblicherweise ist das für Solarzellen aber eher das Licht was wir zum Sehen verwenden.

    Aber gehen wir davon aus dass es 5% Absorbiert, davon alles mit 100% Wirkungsgrad verwendet und das über das sichtbare Spektrum gleichverteilt ist.
    Du hast dann ein Telefon dessen Display mehr Strom verbraucht (du musst 5% stärker leuchten, bedeutet mehr als 5% mehr Energieaufwand) und eine Solarzelle die vernachlässigbar viel Strom liefert. Warum vernachlässigbar? Weil die Fläche zu klein ist. Es existieren Telefone mit wirklich guten (>20% Wirkungsgrad) Solarzellen auf der Rückseite. Bei diesen reicht die Leistung der Zelle gerade so um den Akku über Tage hinweg wieder zu befüllen. Bei diesem wäre es nur 1/4 des Wirkungsgrades.

    klingt nach einer tollen Idee! \o/

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