Todesstern-Zerstörung: Was das wieder kostet

todessternInzwischen ist ja schon durchgesickert, dass auch in der neuen Star Wars-Episode dem Todesstern kein schönes Schicksal zugedacht ist.

Was aber im Drehbuchschreiberlager offenbar niemand bedenkt: So ein Ding kostet Geld, und das muss ja irgendwo herkommen, und zwar nicht aus dem intergalaktischen Geldautomaten. Aber zum Glück gibt es ja irdische Ökonomen (mit zu viel Zeit), und einer von ihnen hat berechnet, was eine Todesstern-Explosion so kostet.

Um es kurz zu sagen: Was die Rebellen da treiben, führt die Weltraumwirtschaft in den Abgrund – „Eurokrise Hilfsausdruck“ würde Wolf Haas da wohl schreiben.

So jedenfalls sieht es Professor Zachary Feinstein von der Washington University in St. Louis, der zur Berechnung Daten und Informationen aus dem echten Leben wie aus dem Lucas-Universum herangezogen hat und meint, dass der Krieg im Weltall eigentlich längst beendet sein müsste, weil alle pleite sind.

Denn ein Todesstern lässt sich nicht mal eben so aus der Hosentasche finanzieren, und so machen alle, die in die Massenvernichtungswaffe (freiwillig oder unfreiwillig) investiert haben, ein dummes Gesicht.

Und sollten die Rebellen tatsächlich die Oberhand gewinnen, dürfte es ihnen gehen, wie Tsipras in Griechenland: Irgendwie muss man dann die Staatsschulden loswerden.

Tja, auf die Heldentat folgt der Alltag, und ist es nicht schön, dass es Forscher gibt, die uns so etwas eindringlich vor die Augen führen? [dieter]

[via PopSci]

 

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