Dem CEO ins Gesicht geschaut

CEO-leistungDass man sich als Bewerber allerlei mehr oder weniger fragwürdigen Interview-Techniken unterwerfen muss, ist satt- und leidsam bekannt.

Aber man könnte den Spieß ja auch mal umdrehen und Firmen-CEOs genauer unter die Lupe nehmen.

Das hat der amerikanische Forscher James Cicon getan und dabei bemerkenswerte Korrelationen zwischen tatsächlicher Firmenleistung und Gesichtsausdruck festgestellt.

Mit Hilfe von Gesichtserkennungs-Software ließen sich die einschlägigen  Emotionen relativ leicht identifizieren, was sie aber zum Beispiel für Investoren tatsächlich zu bedeuten haben, ist schon spannender.

Ein gewisser Ekel nämlich bedeutete bei den Studien, dass es in der Folgewoche zu einem Gewinnplus von knapp 10 Prozent kam; Angst brachte eine Steigerung des Aktienpreises um 0,4 Prozent.

Das mag auf den ersten Blick verblüffen, aber die Forscher haben auch eine Erklärung parat (wären sie sonst Forscher?): Angst macht Beine.

Tritt also ein Firmenboss vor die Öffentlichkeit tritt und steht am Gesicht erkennbar unter Druck, gehen die Investoren davon aus, dass er sich ordentlich ins Zeug legen und die Sache schon wieder richten wird.

Eine vielleicht etwas simple Annahme, aber die Empirie scheint’s zu bestätigen. Blöd wäre allerdings, wenn der Ekel im CEO-Gesicht auf den Anblick des Buffets bei der Aktionärsversammlung zurückzuführen wäre. [dieter]

[via Übergizmo]

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