ProtoCycler: Recycling für den 3D-Drucker

protocyclerWas dem herkömmlichen Drucker der Toner ist, ist dem 3D-Drucker der Kunststoff (in der Regel).

Aber anders als beim Toner gibt es das Arbeitsmaterial für 3D-Geräte zumindest als recycelbaren Rohstoff praktisch überall in unserer Zivilisationsgesellschaft. Man müsste es nur noch verarbeiten – zum Beispiel mit dem ProtoCycler.

Den haben Dennon Oosterman, Alex Kay und David Joyce erdacht, als ihnen (da wiederholt sich die Geschichte) der Kauf von druckbarem Kunststoff irgendwann zu teuer wurde.

Und nun zermahlt das Gerät Plastikflaschen und Ähnliches, schmilzt es und spuckt es wieder so aus, dass es auf Spulen gewickelt und wiederverwendet werden kann.

Sollte dann bei einem Ausdruck was schiefgehen, kann man auch dieses Resultat wieder durch den ProtoCycler jagen – allerdings lässt die Qualität des Druckmaterials bei jedem Recycling-Vorgang nach.

Das dürfte allerdings nicht sonderlich tragisch sein, da sich wahrscheinlich immer brauchbarer Plastikmüll findet – und außerdem ist der ProtoCycler in erster Linie für die Erstellung von Prototypen gedacht, bei denen die Perfektion nicht unbedingt an erster Stelle steht. [dieter]

[via Popular Science]

 

 

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