China: Überwachung mit mobiler Gesichtskontrolle

polizei-chinaDie (vermeintliche) Kontroverse „Sicherheit vs. Datenschutz“ ist auch hierzulande derzeit wieder aktuell, und wie üblich kommt auch die intensivierte Videoüberwachung des öffentlichen Raums dabei ins Spiel.

Wie weit man dabei gehen kann, wenn  man’s mit der Rechtsstaatlichkeit ohnehin nicht so hat, zeigen neue Pläne der chinesischen Polizei.

Die hat sich von einer der technischen Universitäten des Landes ein System entwickeln lassen, bei dem eine 360-Grad-Kamera auf einen SUV montiert und das aufgenommene Material durch eine Gesichtserkennungs-Software gejagt wird.

Was noch nichts Neues wäre, wenn es dabei nicht auch drastisch veränderte Leistungsdaten gäbe: Gesichter sollen auf eine Entfernung von bis zu 60 Metern erkannt werden, auch wenn sie nur teilweise erfasst werden, und das soll auch noch bei einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h möglich sein.

Ob das wirklich alles stimmt, wird man beim nächsten G-20-Gipfel in China sehen – dann sollen die Einsatzwagen das erste Mal getestet werden. [dieter]

[via Geek]

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Eine Antwort zu China: Überwachung mit mobiler Gesichtskontrolle

  1. MeinSenf schreibt:

    Hui, da können sich die teilnehmenden Innenminister ja schon mal ihre Inkontinenzwindeln anziehen. Wet dreams incoming!
    Aber wenn es gegen kinderschändende Raubkopier-Terroristen hilft, warum nicht? Ich hab ja nichts zu verbergen.

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