Malware vom Papa

Jaja, das Internet ist ein finsterer, böser Ort, und gerade Teenager (seit eh und je unbedacht und -bedarft) fallen ja auf jeden schäbigen Trick herein und enden nachher als Sexsklaven in osteuropäischen Drogenhöllen.

Da muss man doch was machen, oder? Selbst wenn es vielleicht nicht legal, sicher aber nicht fein ist. Zum Beispiel Malware installieren. Vor allem wenn es den Segen der Polizei hat.

Zumindest den der von New Jersey: Dort empfiehlt Polizeichef James Batelli besorgten Eltern, doch einfach heimlich Software auf den Rechnern der Blagen zu installieren, die jeden Tastendruck aufzeichnet.

So hat man im Handumdrehen das Facebook-Passwort und kann ungestört dort herumschnüffeln, so, wie man’s früher beim Tagebuch gemacht hat.

Das könnte man nun natürlich als die Spinnerei eine amerikanischen Dorftrottel-Polizisten bezeichnen, aber da das durchschnittliche intellektuelle Niveau unserer Volksvertreter davon ja nicht signifikant abweicht (wie man am zum Glück gescheiterten Versuch der „Reformierung“ des JMStV unschwer erkennen konnte), kann man sich durchaus vorstellen, dass ähnliche Maßnahmen bald auch hierzulande empfohlen werden.

Dumm nur, dass der Durchschnitts-Teenager gar nicht mal so einfältig ist, wie sich das die Altvorderen so gerne ausmalen … [dieter]

[via Gizmodo]

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Eine Antwort zu Malware vom Papa

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