Hygiene beginnt beim Einkaufswagen!

Man fragt sich ja gelegentlich schon, wie die Menschheit es geschafft hat, es trotz widrigster hygienischer Umstände auf eine Population von gut acht Milliarden zu bringen – schließlich gibt es derart viele Keime, Bakterien, Viren und werweißwas, dass das Überleben auf diesem Planeten eigentlich praktisch unmöglich sein sollte.

Aber zum Glück gibt es ja Leute wie Kim Kwang-won, die die kleinen Angreifer treffen, wo sie nur können, und sei es am Griff des Einkaufswagens.

Jawoll, an dieses Schlachtfeld denkt kaum jemand, und doch soll es dort gefährlicher sein als an der PC-Maus, die ja ebenfalls fast tödliche Qualitäten hat.

Deshalb ist der Designer auf die Idee verfallen, man könne doch in den Münzbehälter, der für das Wiederbringen der Karren sorgen soll, ein Reinigungsgerät einbauen.

Schiebt der Kunde also seinen Pfand ein, lässt sich besagter Behälter über jene Stange ziehen, auf der tägliche Tausenden von schwerstverseuchten Händen ruhen, und der in ihm verborgene Bakterienkiller verrichtet sein Werk.

Hat das Chancen auf Realisierung? Hm, wenn’s auch noch gut wäre gegen radioaktive Strahlung, würde ich ja sagen – ansonsten heißt es warten auf die nächste Schweinegrippe. [dieter]

[via Yanko]

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3 Antworten zu Hygiene beginnt beim Einkaufswagen!

  1. Markus schreibt:

    und mit was zieh ich den Behälter dann über den Griff? Mit der Hand? Juhu. Dann lang ich halt den an um mir die Bakterien zu holen und nicht die Griiffstnge. Herzlichen Glückwunsch!!!

  2. Susi schreibt:

    Und das ganze sollte die Stange lieber mit kaltem Plasma desinfizieren. Alles andere fördert doch nur Resistenzen.
    Oder die Stange aus Kupfer machen, ist auch anti-bakteriell. Müsste aber das Pfand dann deutlich höher sein *gg*

  3. Schussel schreibt:

    So ein Einweghandschuhspender wie an Dieselzapfsäulen wär ne günstigere Idee, zumal man dann auch gleich sicher ist wenn man Produkte aus dem Regal nimmt die andere schon befummelt haben oder wenn man bezahlt (es gibt nichts schmutzigeres als Geld, und das mein ich nicht nur im übertragenen Sinne), oder aber einfach mal nach dem Einkaufen Hände waschen (bzw. selber Handschhe mitbringen?). Natürlich sollte ein gepflegter Laden auch gleich Atemschutzmasken, Schutzanzüge und selbstdesinfizierende Toiletten bereithalten.

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