PEO: Der Ball, der in Bewegung hält

Dass das Hocken vor dem Computer nicht alleinseligmachend ist, wird vor allem von Pädagogen immer wieder gerne verkündet. Man könne doch auch mal vor die Tür gehen und etwas anderes machen, wie es Jugendliche seit jeher getan haben, zum Beispiel Sport treiben oder sich sozial engagieren oder alten Damen die Handtaschen stehlen.

Schade nur, dass diese weisen Worte auf herkömmlichem Wege kaum ein Ohr mehr erreichen – aber vielleicht hilft ja ein neumodischer Ansatz wie der Personal Energy Orb oder kurz PEO.

Der wurde an der LMU München ersonnen – die Arduino-gesteuerte Vorrichtung misst, wie viel Zeit man vor dem Bildschirm verbringt, ohne den Körper in Bewegung zu halten.

Je länger man passiv ist, desto blasser wird die Kugelleuchte – aber nicht nur das, auch die Geschwindigkeit des Maus-Cursors geht dank einer App in den Keller, bis man’s vor dem Bildschirm schier nicht mehr aushält.

Besser wird es erst, wenn man PEO wieder „auflädt“, zum Beispiel durch eine Runde Radeln. Mittels eines Magnetschalters klemmt man die Kugel ans Rad und lässt messen, was man an Energie produziert, um dann mit frischem Mut und Saft am Rechner weiterzumachen.

Nett gedacht, und vielleicht hilft es ja dem einen oder anderen auch, daran zu denken, dass man Chips und Bier auch mit dem Rad holen kann und nicht nur mit dem Auto. [dieter]

[via The Verge]

 

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