Fortschritt? Weißkittel erfinden eine Art Gedankenlesen

11tech_HirnZuHirnSie dachten, unser Kopf bliebe eine sichere Bastion, die Gedanken frei? Tja, Irrtum. Den Wissenschaftlern ist nix heilig, also basteln sie gerade an der Hirn-zu-Hirn-Kommunikation. Angeblich erfolgreich.

Wenn Mel Gibson die Gedanken der Frauen liest, ist das noch nette Unterhaltung. Aber wenn diese Schranke für alle Menschen überwindbar wäre? Wollen wir in diese ganzen Abgründe der inneren Schweinehunde blicken? Britische Wissenschaftler wollen. Sie entwickelten angeblich ein System, das eine direkte Kommunikation zwischen den Gehirnen erlaube. Das sei zwar in der ersten Ausbaustufe noch kein wirkliches Gedankenlesen und alles andere als Telepathie. Aber es genüge, um eine Botschaft zu übermitteln. Dank Internet sogar aus der Distanz. Klingt komisch, ist es auch.
„Wir haben die ersten Babyschritte geschafft in Richtung einer Technologie, die es Menschen erlaubt, ohne große Zeitverzögerung Gedanken, Wörter und Bilder mit Computerhilfe direkt in das Hirn des Empfängers zu senden“, behauptet Dr. Christopher James von der University of Southampton.
Mit ihrer Erfindung wollen die Wissenschaftler nicht die Gesellschaft umkrempeln (wäre nur ein lästiger Nebeneffekt), sondern vor allem isolierte Patienten (Wachkoma et cetera) erreichen, die weder sprechen noch mit sonstigen Signalen kommunizieren können. Am Ende der Entwicklung könne ein kabelloses, tastaturloses Internet stehen, bei dem die Menschen direkt kommunizieren würden – falls es unsere Gehirne überhaupt aushalten. Doch bis dahin ist noch ein langer Weg.
Dem Team aus Southampton sei es bislang gelungen, eine binäre Sequenz von Nullen und Einsen zwischen Gehirnen zu transportieren. Dabei analysiert ein Computers die Hirnaktivitäten und übersetzt sie in transportierbare Signale. Auch der Empfänger braucht die Hilfe des Online-Rechners. Der nächste Schritt werde sein, das Verstehen und Abstrahieren der Information beim Empfänger zu realisieren. Die größte Hürde, die eventuell sogar Implantate aus Elektroden nötig mache. Spätestens hier stoßen die Mediziner auf ethische Grenzen. „Wie weit darf ich in das Gehirn von Menschen vordringen?“, fragt sich schon jetzt Dr. James. Für den Massenmarkt schwebt ihm schon eine entschärfte Version dieser Technologie vor: Man denkt gezielt an eine Botschaft und einen Empfänger, schon wird sie an das Handy der betreffenden Person geschickt. Warum nur denken die Engländer immer über solche Techniken nach? Weil George Orwell dort lebte? [rm]

[Times Online]

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3 Antworten zu Fortschritt? Weißkittel erfinden eine Art Gedankenlesen

  1. [pq] schreibt:

    „stand alone complex“ lässt grüssen

  2. Pingback: Grusel oder Herzklopfen? Rundgang im Bionic-Laden « 11tech

  3. chiecomete schreibt:

    und der Grund warum die Weißkittel das erfunden haben, ist derselbe wegen dem sie Weißkittel sind und künstliche Befruchtung erfunden haben; bis ihnen die Geister dazwischenfunken …

    my 2 cents and me is just some bitch fucking monk

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